Umfrage Darmvorbereitung

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Wundinfektionen nach kolorektalen Eingriffen kommen häufig vor. So werden in der Literatur Raten von bis zu 30% angegeben (Y. Kulu et al. [2015]. Perioperative Komplikationen des unteren Gastrointestinaltraktes. Chirurg 86:311-318).

Die rechtzeitige perioperative iv-Antibiose ist als Standard etabliert, um diese Rate zu senken. In der Diskussion ist aber immer noch der Stellenwert von präoperativen Abführmaßnahmen. So wird im Rahmen des Fast-Track-Konzeptes (enhanced recovery program) darauf verzichtet.

Mittlerweile mehren sich die Hinweise, dass Abführmaßnahmen kombiniert mit der Gabe von oralen, nicht resorbierbaren Antibiotika die Rate an Anastomoseninsuffizienzen und Wundinfektionen signifikant zu senken vermag (A.C.A. Murray, R. P. Kiran [2016]. Benefit of mechanical bowel preparation prior to elective colorectal surgery: current insights. Langenbecks Arch Surg 401:573-580). 

Um einen aktuellen Überblick zu diesem Thema zu bekommen, möchten wir auf Ihre Erfahrungen zurückgreifen und legen Ihnen nachfolgende Fragen vor.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese beantworten könnten. Nach Auswertung der Antworten wird Ihnen das Ergebnis zeitnahe kommuniziert.

Es grüßen Sie herzlichst

Prof. Dr. Dr. med. E. Hanisch
Vorsitzender BDC - LV Hessen
Chefarzt / Ärztlicher Direktor
Asklepios Kliniken Langen GmbH
Dr. med. Alexander Buia
Chefarzt
St. Elisabethen-Krankenhaus Frankfurt
Prof. Dr. med. Stefan Post 
Direktor der Chirurgischen Klinik
Universitätsmedizin Mannheim

Prof. Dr. med. H.J. Buhr
Sekretär der Deutsche Gesellschaft für
Allgemein- und Viszeralchirurgie
Berlin