Viszeralchirurgische Notfallversorgung nach Terroranschlag und Attentaten

 Seminar

Wissenschaftliche Leitung:

Oberstarzt Prof. Dr. Robert Schwab
Direktor, Klinik II - Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie,
Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz

Prof. Dr. med Matthias Glanemann
Direktor, Klinik für Allgemeine Chirurgie, Viszeral-, Gefäß- und Kinderchirurgie,
Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg

Dr. med Dr. habil Gregor A. Stavrou
Chefarzt, Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Kinderchirurgie,
Klinikum Saarbrücken

Termine:

19. Oktober 2018

Programm (PDF)

Veranstaltungsort:

Ärztekammer des Saarlandes
Faktoreistraße 4
66111 Saarbrücken

Zielgruppe:

EinsteigerKönner (Facharztkompetenz), Experten

Kurzbeschreibung:

Die terroristische Bedrohungslage durch Anschläge jeder Art nimmt auch in Deutschland nicht ab. Penetrierende Verletzungsmuster, speziell der Körperhöhlen, zählen aufgrund ihrer komplexen Versorgung zu den vital bedrohlichen. Der damit verbundenen medizinischen Herausforderung müssen wir uns als Viszeralchirurgen stellen.

Nur wenige Krankenhäuser sind für den Massenanfall von Schwerverletzten gerüstet, entsprechende Übungen sind mit erheblichem Aufwand verbunden. Die Entwicklung der Gefährdungslage in den letzten 2 Jahren ist Anlass genug, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und das hierzu vorhandene Wissen, von exzellenten Referenten aufbereitet, in unser Spektrum aufzunehmen.

Lernziele: 

  • Einordnung der Verletzungsschwere stumpfer und penetrierenden Traumata der Körperhöhlen (Terroranschlag, Explosionsverletzung, Großschadensereignis, Polytrauma)
  • Systematik und Organisation im Großschadensereignis
  • Indikationsstellung und Sicherheit in der Wahl der Diagnostik 
  • Algorithmusbasierte Durchführung der operativen Notfalleingriffe mit Systematik der Blutstillung in den Körperhöhlen (parenchymatöse Organe, Gefäße) 
  • Besonderheiten von Schuss- und Explosionsverletzungen und sowie deren Blutungs- und Kontaminationskontrolle nach den Prinzipien der „Damage Control Surgery, DCS“ 
  • Krisenkommunikation für Arzt und Krankenhaus während und nach der Katastrophe

 

Teilnehmerzahl:

Keine Obergrenze

Umfang:

insgesamt 9 Arbeitseinheiten (AE) 

Lernmethoden: 

  • Vorträge
  • Fallbearbeitungen
  • Podiumsdiskussion

Teilnahmegebühr:

50,- €

 

WeiFoQ
Weiterbildungs-, Fortbildungs- und Qualitätszentrum 

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