Preisverleihungen der DGAV
Ordnungnen zur Vergabe von Preisen und Medaillen
Rudolf-Nissen-Medaille und Rudolf-Nissen-Preis
Der Vorstand der DGAV hat 2011 beschlossen, neben dem Rudolf-Nissen-Preis eine Rudolf-Nissen-Medaille zu schaffen. Die Rudolf-Nissen-Medaille ersetzt in Zukunft den Rudolf-Nissen-Preis. Die Medaille ist eine Auszeichnung für einen Allgemein- und Viszeralchirurgen, dessen gesamtchirurgische Leistung zum Medizinischen Fortschritt in der Gastroenterologie bzw. Allgemein- und Viszeralchirurgie geführt hat. Der Rudolf-Nissen-Preis soll in Zukunft an junge chirurgische Forscher mit einem Preisgeld von 5000 Euro verliehen werden.
Die DGAV will damit junge Nachwuchsforschung in der Chirurgie fördern. Gleichzeitig soll ein Spannungsbogen gebildet werden zwischen dem verdienstvollen älteren Chirurgen und dem jungen Forscher.
Rudolf-Nissen-Preis (bis 2009)
| 2001 | Sir Cuschieri, A. M.D., Professor, Head of the Department of Surgery Ninewells Hospital and Medical School University of Dundee, Dundee DD19SY, Schottland, UK |
| 2003 | Akiyama, H. M.D., Professor of Surgery Toranomon Hospital Surgical Department 2-2-2 Toranomon, Ninato-ku Tokyo, 1 05-8470, Japan |
| 2005 | Bismuth, Henri M.D., Professor, FACS Département du Chirurgie du foie et des voies biliares Paul Bruosse Hospital Fr-94804 Villejuif Cedex, France |
2007 | Herfarth, Christian H. Prof. Dr. med. Dr. h.c. Universitätsklinikum Heidelberg, Chirurgische Klinik, Im Neuenheimer Feld 110, 69120 Heidelberg |
| 2009 | Teichmann, Wolfgang |
Rudolf-Nissen-Preis (ab 2011)
| 2011 | Fichtner-Feigl, Stefan PD Dr. med. Klinik und Poliklinik für Chirurgie Universität Regensburg Franz-Josef-Strauss-Allee 11, 93053 Regensburg |
Rudolf-Nissen-Medaille (ab 2011)
| 2011 | Prof. Andrew Louis Warshaw MD, W. Gerald Austen Professor of Surgery Harvard Medical School Surgeon-in-Chief Chair Department of Surgery Massachusetts General Hospital Boston, MA 02114-2696, USA |
Walter-Kausch-Medaillie
Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie verleiht alle 2 Jahre eine Walter-Kausch-Medaille als Auszeichnung für einen Viszeralchirurgen, dessen gesamtchirurgische Leistung zum wesentlichen medizinischen Fortschritt im Bereich der Chirurgie von Leber, Galle und Pankreas geführt hat. Die Firma Solvay, Hannover stiftet den Preis. In den Zwischenjahren stehen jeweils 5.000,-EUR für Reisestipendien von Viszeralchirurgen zur Verfügung.
| 2010 | Beger, H. G. Prof. Dr. med. Prof. h. c. Ärztlicher Direktor (emeritiert) Chirurgie I Universität Ulm Steinhövelstr. 9 89075 Ulm |
2008 2006 | nicht vergeben Trede, Michael |
| 2004 | Ihse, Ingmar Prof. Dr. Professor of Surgery Department of Surgery Lund University Hospital 221 85 Lund Schweden |
Rudolph-Pichlmayr-Medaille
Die Rudolf Pichlmayr-Medaille der DGAV wird Persönlichkeiten verliehen, die sich große Verdienste um die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie erworben haben.
| 2004 | Beger, H. G. |
| 2006 | Schmidt, Anton J. |
| 2007 | Siewert, J. R. |
| 2008 | Bittner, R. |
| 2009 | Peyton, James William Rodney |
| 2010 | Neuhaus, Peter Prof. Dr. med. Universitätsmedizin Berlin - Charité Campus Virchow-Klinikum Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin |
| 2010 | Storz, Sybill Dr. h.c. mult. Karl Storz GmbH & Co. KG Mittelstraße 8, 78532 Tuttlingen |
Theodor-Billroth-Preis
Der Theodor-Billroth-Preis ist eine Auszeichnung für einen Allgemein- und Viszeralchirurgen, der eine hervorragende Habilitationsschrift verfasst hat. Der Preis wird jährlich anlässlich des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie vergeben. Die Verleihung des Preises ist mit einer Geldprämie von 3.000 € verbunden, die die Fa. Covidien Deutschland stiftet. Mit der Zuerkennung ist eine Urkunde verbunden. Den Preis überreicht der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) auf dem Jahreskongress. Der Preisträger muss Mitglied der DGAV sein.
| 2011 | Ulrich, Frank |
Walter-Brendel-Preis
Der Walter-Brendel-Preis ist eine Auszeichnung für einen jungen Arzt, der eine hervorragende Dissertationsarbeit auf dem allgemein- und viszeralchirurgischen Fachgebiet verfasst hat. Der Preis wird jährlich vergeben. Er wird vom Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) auf dem Jahreskongress verliehen. Der Preis ist mit einer Urkunde und einer Geldprämie von 1.000 € verbunden. Die Arbeit muss mit „summa cum laude“ oder „magna cum laude“ bzw. entsprechenden Prädikaten bewertet sein. Der Preisträger soll die Absicht äußern, die Facharztweiterbildung im Gebiet Allgemein- und Viszeralchirurgie anzustreben.
| 2011 | Hecker, Andreas |