Die gastrooesophageale Refluxkrankheit hat sich zu einem bedeutenden Gesundheitsproblem unserer westlichen Industriegesellschaft entwickelt. Neben der medikamentösen Therapie mit PPI hat sich der chirurgische Eingriff, der heute im Regelfall laparoskopisch durchgeführt wird, als zweite Therapieoption etabliert.
Laparoskopische Operationen bei gastro-oesophagealer Refluxkrankheit werden heute in etwa 30% der deutschen Kliniken durchgeführt. Umfragen zeigen, dass eine Vielzahl von Valvuloplastiken zur Anwendung kommt. Es scheint kaum Standards hinsichtlich der Anzahl der Nähte, der Manschettenlänge oder auch des Einsatzes und der Größe eines Bougies zu geben. Auch die Frage einer Netzverstärkung der Hiatoplastik ist bisher nicht abschließend beurteilt.
Ziel der Hospitation ist es, ein standardisiertes Verfahren mit einer geringen chirurgischen Komplikationsrate und guten Langzeitergebnissen an ein Team von Chirurgen und Helfern zu vermitteln. Neben der Vermittlung von Kenntnissen zur Refluxchirurgie werden moderne Operationstechniken demonstriert. Die Operationen werden in einer bimanuellen, bipolaren Operationstechnik mit Handschaltung durchgeführt. Hieraus ergeben sich sowohl für den Patienten als auch für den Chirurgen einige Vorteile, die vor Ort dem kritischen Vergleich hinsichtlich der Qualitäten dieser Operationstechnik gegenüber etablierten Techniken (monopolares Operieren, Ultraschall) unterzogen werden können.
Wir würden uns freuen, wenn unser Programm Ihren Zuspruch findet.
Dr. med. Markus Meibert
St. Lukas Klinik GmbH
Programm (PDF)
