Termin: 11.-13. November 2010
Ort: Osnabrück
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. med. Christoph Nies
Niels-Stensen-Kliniken, Marienhospital Osnabrück
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Bischofsstr. 1,
49047 Osnabrück
Kongressorganisation:
Porstmann Kongresse GmbH
Alte Jakobstr. 77,
10179 Berlin
E-Mail: caek2010(at)porstmann-kongresse.de
Homepage: www.caek2010.de
Liebe Mitglieder der CAEK,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
zur 29. Jahrestagung der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Endokrinologie (CAEK), die vom 11.11.2010 bis zum 13.11.2010 stattfindet, möchte ich Sie ganz herzlich nach Osnabrück einladen. Bei der Auswahl der Schwerpunktthemen haben wir uns bemüht, sowohl „traditionelle“ Themen als auch aktuelle Entwicklungen zu berücksichtigen.
Der Morbus Basedow war bereits seit längerer Zeit nicht mehr Hauptthema einer CAEK-Tagung. Dennoch gibt es gerade bei dieser Erkrankung viele Aspekte zu diskutieren. Welches Vorgehen sollte bei der endokrinen Orbitopathie gewählt werden? Wie radikal sollte die Operation sein? Sind die Patienten trotz neuer Techniken wie Vessel-sealing und Neuromonitoring gefährdeter als andere Patienten?
Sicher ist der postoperative Hypoparathyreoidismus eine der wesentlichen Komplikationen der Schilddrüsenchirurgie, insbesondere beim Morbus Basedow. Es fällt jedoch auf, dass bei der Diskussion über diese Komplikation ganz unterschiedliche Kriterien für die Diagnose eines postoperativen Hypoparathyreoidismus zugrunde gelegt werden. Vielleicht kann ja diese Arbeitstagung einen Anstoß dafür geben, einheitliche Kriterien zu etablieren.
Die PET-Diagnostik bildet bereits einen großen und nicht mehr wegzudenkenden Stellenwert in der onkologischen Diagnostik. Eine Reihe von PET-Untersuchungen hat jedoch auch zu bedeutenden Fortschritten in der Diagnostik von gutartigen endokrinen Erkrankungen geführt. Es ist sicherlich keine Diagnostik für alle Fälle, aber in den immer wieder auftretenden schwierigen Einzelfällen ist sie umso hilfreicher. Den Möglichkeiten der PET-Untersuchungen
soll eine Sitzung gewidmet werden.
Auch seltene Erkrankungen sollten bei einer solchen Arbeitstagung ihren Platz haben. Wir haben deshalb die Paragangliome zu einem weiteren Schwerpunktthema gemacht.
Am Donnerstagabend wollen wir über interessante Fälle diskutieren. Es wäre schön, wenn Sie schon jetzt daran denken und solche Fälle sammeln würden.
Die Programmgestaltung lässt sicher einen weiten Spielraum für angeregte Diskussionen. Osnabrück bietet jedoch viel mehr als „nur“ die Arbeitstagung. Es liegt in unmittelbarer Nähe des Ortes, an dem die Schlacht am Teutoburger Wald stattfand und ist eine der Friedensstädte des 30-jährigen Krieges.
Ich würde mich sehr freuen, Sie bei unserer Arbeitstagung begrüßen zu dürfen.
Ihr
Christoph Nies
