Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für OP- und Instrumententechnik und Operationssaal-Organisation (CAOP)

Die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für OP- und Instrumententechnik bietet allen Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) und der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) die Möglichkeit, an der wissenschaftlichen und praktischen Fortentwicklung der OP- und Instrumententechnik sowie der OP-Organisation mitzuarbeiten. Sie ist die Komunikationsplattform für Chirurgen, Entwickler der medizinischen Geräteindustrie und Personen die in der Ablauforganisation von operativen Einheiten beteiligt sind.

Historie

Die Gründung der Arbeitsgemeinschaft für OP- und Instrumententechnik und Operationssaal-Organisation CAOP der DGAV erfolgte am 18. Juli 2001 während des 2. OP-Workshop für Minimal Invasive Chirurgie der Chirurgischen Universitätsklinik in Ulm.

Im Rahmen einer ersten Sitzung wurde gemeinsam mit Vertretern führender deutscher Medizintechnik an Sachthemen (Roboterchirurgie, Intelligenter OP, Kostendruck in der ambulanten Chirurgie) über die Notwendigkeit einer gemeinsamen Organisation diskutiert und diese in der Form der Arbeitsgemeinschaft gefunden.

 

Vorstand der CAOP
Vorstand der CAOP: Prof. Dr. M. H. Schoenberg (2. Vorsitzender); Prof. Dr. M.K. Schilling (1. Vorsitzender), F. Beger (Vorstandsmitglied): PD Dr. D. Birk (Schriftführer) (von rechts beginnend)

Satzung (Auszug)

Die Multidisziplinarität der CAOP ist im Mitgliederspektrum ist einmalig unter den Arbeitsgemeinschaften der DGAV. Dieser Anspruch wird in der auszugsweise wiedergegebenen Satzung deutlich:

§ 1.0 Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft

§ 1.1 Förderung der praktischen und wissenschaftlichen Weiterentwicklung der OP- und Instrumententechnik im Rahmen der DGAV, ihrer Teilgebiete und weiterer operativer Fächer durch Erfahrungsaustausch, Arbeitstagungen und Fortbildungsveranstaltungen.

§ 1.2 Pflege der Zusammenarbeit mit fachnahen Disziplinen, insbesondere durch Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen (DGVS), der DGC und deren Fachgesellschaften.

§ 1.3 Förderung der Fort- und Weiterbildung (inklusive der berufsbegleitenden Weiterbildung) des ärztlichen und nichtärztlichen Personals in der Operations- und Instrumententechnik sowie der OP-Organisation.

§ 1.4 Beratung des Präsidenten der DGAV in wichtigen praktischen und wissenschaftlichen Belangen der OP- und Instrumententechnik.

§ 1.5 Beratung des Präsidenten der DGAV in der Auswahl von Themen und Referenten für den Jahreskongress.

§ 2.0 Mitgliedschaft

§ 2.1 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft OP- und Instrumententechnik kann jedes Mitglied der DGAV sowie der DGCH werden. Die Mitgliedschaft ist beitragsfrei.

§ 2.2 Die Aufnahme erfolgt auf schriftlichen Antrag an die Geschäftstelle der DGAV. Die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft wird entsprechend dokumentiert.

§ 2.3 In die Arbeitsgemeinschaft für OP- und Instrumententechnik sowie OP-Organisation können Mitarbeiter von Firmen in der Entwicklung von chirurgischen Instrumenten aber auch OP-Technik- und OP-Organisations-Entwickler werden.

Mitgliedschaft

Einen Antrag auf Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft können Sie hier online oder postalisch stellen.

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