17. Dreiländertreffen Minimal Invasive Chirurgie AMIC – CAMIC – SALTC

24. - 25.01.2019, Lübeck, Deutschland
https://www.mic2019.org/ | Flyer (PDF)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Sie herzlich zu der Drei-Länder- Tagung Minimal-invasive Chirurgie in die Hanse-stadt Lübeck einladen.

Dieses 17. Drei-Länder-Treffen MIC 2019 wird das Thema „Fokus Digitalisierung“ haben und sich im Wesentlichen mit Robotik, Visualisierung, En-hanced-imaging, Simulation und Training beschäf-tigen. Klinische Themen, die in Videovorträgen und Postersitzungen sowie State of the Art-Sitzungen abgehandelt werden, betreffen das gesamte Spek-trum der minimal-invasiven Chirurgie, insbeson-dere die minimal-invasive onkologische Chirurgie aber auch die Chirurgie des Häufigen.

Geplant ist neben den Plenarvorträgen insbeson-dere eine Sitzung die unter dem Thema European Champions League, die Meinungsbilder der mini-mal-invasiven und robotischen Chirurgie in Europa zu deren Spezialgebieten darstellt.

Erstmalig richten wir diese Konferenz in englischer Sprache aus, um insbesondere einen europäischen, internationalen Dialog zu unseren Partnerstaaten im baltischen Raum zu ermöglichen und somit die Reichweite des Treffens weiter zu vergrößern.

Wir würden uns sehr freuen, Sie in der Wissen-schaftsstadt Lübeck begrüßen zu dürfen.

Mit herzlichen Grüßen

Prof. Dr. med. Tobias Keck
Klinik für Chirurgie
UKSH Campus Lübeck 

 

Vorstandswahl der CAMIC

Auf dem diesjährigen Viszeralmedizin-Kongress in Leipzig wurde turnusmäßig der CAMIC-Vorstand neu gewählt. Der 1. Vorsitzende, Herr Prof. Dr. Kaja Ludwig und der 2. Vorsitzende, Herr Prof. Dr. Thomas Carus mussten satzungsgemäß nach 6-jähriger Amtsperiode ausscheiden. Herr Prof. Dr. Andreas Türler (zuvor Schriftführer) wurde  zum 1. Vorsitzenden- und Herr PD Dr. Christoph Wullstein (zuvor Schriftführer) wurde zum 2. Vorsitzenden gewählt. Herr Dr. Alexander Buia wurde zum Schriftführer gewählt. Zum Beirat des Vorstandes wurden schließlich Fr. Dr. Claudia Benecke,  Herr Prof. Dr. Beat Müller und Herr Prof. Dr. Wolfgang Schwenk gewählt. An dieser Stelle möchte sich der Vorstand bei Herrn Prof. Ludwig und Herrn Prof. Carus ganz herzlich für die exzellente und sehr konstruktive Arbeit der letzten Jahre bedanken.

Lap.-CME-Expertengruppe unter der Schirmherrschaft der CAMIC

Die Deutsche Expertengruppe Lap-CME ist ein Zusammenschluss von 15 deutschsprachigen Chirurgen und einem Anatomen, die sich intensiv mit der laparoskopischen Hemicolektomie rechts mit CME befassen. Ziele der Arbeitsgruppe sind u.a.:

  • Definition eines standardisierten operativen Vorgehens unter Berücksichtigung onkologischen Anforderungen
  • Üperprüfung der Praktikabilität dieses standardisierten operativen Vorgehens im Rahmen einer Multizenterstudie
  • Aufstellen eines Teaching-Konzeptes zum Erlernen der lap. CME mit Theorieteil, Körperspenderworkshop, Hospitation und Onsite Proctering

In fünf Treffen der AG inklusive eines Körperspenderworkshops wurde ein standardisiertes Vorgehen konzipiert. Dabei wird die Operation anhand 8 kritischer Blicke strukturiert, die als Zwischenziel jeweils erreicht werden müssen, bevor der folgende OP-Abschnitt in Angriff genommen werden kann. Zum besseren Verständnis wurde ein anatomisches Model (open-book Model) entworfen, an dem die entscheidenden Schritte nachvollzogen werden können. Die Praktikabilität dieses Vorgehens wird derzeit in einer multizentrischen Studie (Rekrutierung Juli 2017 begonnen) überprüft. Die bisherigen Ergebnisse der Arbeit wurden im Juni in der Cup-Session auf der Jahrestagung der EAES vorgestellt und damit der erste Preis gewonnen. Bei Interesse an dieser Arbeitsgrupppe bitten wir um Kontaktaufnahme über Herrn Prof. Dr. S. Benz, Böblingen-Sindelfingen oder über den Vorstand der CAMIC. 

Weitere Veranstaltungen unter Schirmherrschaft der CAMIC

finden Sie unter Tagungen / Kurse

Empfehlungen

Die erste Therapieempfehlung, die duch die CAMIC erarbeitet wurde, ist mittlerweile publiziert worden: CAMIC-Empfehlungen zur chirurgischen Laparoskopie aus nicht-geburtshilflicher Indikation währen der Schwangerschaft. Zentralbl. Chir. 2015